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Gründung TV Belsen 1906 e.V. im
Jahr 1906 |
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1. Abschnitt
1906 - 1933
Der Turnverein Belsen wurde von einigen turnbegeisterten
Männern gegründet und schloss sich damals dem Arbeiter-,
Turn- und Sportbund an. Schon bald konnten sie im angebauten Saal der Bahnhofsgaststätte Treffen
abhalten.
Danach wurde bald mit dem Bau der ersten Turnhalle auf dem Brühl begonnen. Die
Einweihung, die am 24. Juli 1910
erfolgte, wurde zum ersten Höhepunkt im Vereinsleben.
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1. Vorstand: |
Johannes Müller |
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Gründungsmitglieder: |
Martin König |
Johannes Steinhilber |
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Gottlieb Gauger
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Georg Rath
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Ezechiel Kiedaisch |
Jakob Speidel |
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Georg Müller |
David Müller |
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Bernhard Speidel
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Johannes Nädele |
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Konrad König |
Jakob Müller |
Diese Männer gehörten zu den Gründern des Turnvereins Belsen und zu den Erbauern
der ersten Turnhalle.
Bereits 1923 wurde die zweite Turnhalle fertiggestellt. Man kaufte das Schafhaus
vom Farrenberg, baute es
um und stellte es
auf der Ebene auf. Die Turnhalle
wurde selbst- verständlich von den Mitgliedern gebaut und
bezahlt.
Damals betrug
der
Monatsbeitrag 0,20 Reichsmark.
Das jährliche Herbstabturnen, sowie die Theateraufführungen am 2.
Weihnachtsfeiertag
wurden zu festen
Veranstaltungen im
damaligen Vereinsleben.
Nach der Machtübernahme Hitlers im Jahre 1933 wurde der Verein verboten.
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Einweihung 1. Turnhalle: Einweihung der
ersten Turnhalle auf dem Brühl am 24. Juli 1910. Rechts oben im
Hintergrund ist die
Halle im Garten der "Sonne" zu sehen. |
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Turnerriege: Die Turnerriege des Turnvereins
Belsen vor dem ersten Weltkrieg. Das Bild mit dem damaligen
Turner-
Wahlspruch "Frisch - Frei - Stark - Treu" wurde im Garten
der "Sonne" gemacht. |
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2. Abschnitt 1934 -
1945
Die Neugründung des TV Belsen erfolgte am 26. Juni 1934 in der
Bahnhofswirtschaft in Belsen.
40 Turnfreunde waren anwesend und wählten Johannes Nädele zum 1. Vorstand.

Die Bahnhofswirtschaft in
Belsen.
Die Gründung der Bahnhofswirtschaft geht auf das Jahr 1868 zurück
und war ursprünglich eine Kantine für die am Bau der Bahnlinie Tübingen
nach Hechingen tätigen Arbeiter.
Martin Buck übernahm die Gaststätte 1907, fügte alsbald einen Saal an,
in welchem der kurz zuvor gegründete Turnverein seine Übungsstunden
abhalten konnte.
Das Protokoll der Gründerversammlung
Bereits 1934 erfolgt eine Einladung zum Gauturnfest. Den alten Protokollen
zufolge aber war die Weihnachtsfeier mit
turnerischen Vorführungen und einem Theaterstück der Höhepunkt des Jahres.
Unter der Führung von Turnwart Christian Eissler errangen die Turner des
TV Belsen bei verschiedenen Turn- und Leichtathletik-
Veranstaltungen schöne Erfolge. Der Höhepunkt für fünf Turner des Vereins aber
war als Mitglied der "Steinlachriege" die
Teilnahme am Deutschen Turnfest in Breslau.
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Die Turnerriege im Jahre 1938
Stehend v.links:
Martin König, Gottlieb
Speidel, Hermann Buck, Ewald Buck, Emil Diether, Karl
Müller,Wilhelm Haug,
Rudolf Fauser, Ernst Diether, Ernst König, Otto Nädele,
Christian Eissler.
Sitzend v.links:
Wilhelm Fauser, Martin
Steinhilber, Karl Rath, Ernst Nädele
Vordere Reihe v.links:
Helmut Buck, Erich König,
Paul Rath, Ernst Kiedaisch, Wilhelm Eissler |
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Turnerinnen und Turner bei
gemeinsamen Übungsstunden:

1941 wurde eine Frauenriege
gegründet. Trudel Fauser und Luise Schlegel wurden als erste Turnwartinnen
gewählt.
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Turnriege Damen 1942 Stehend v.links:
Emilie Gutgsell (geb. Felger), Emma
Müller, Gretel Stotz (geb. Buck), Emma Rötteln (geb. Haug)
Elsa Kollmer (geb. Gauss), Gretel Saur (geb. Schweiker).
Kniend v.links:
Luise Schweiker (geb. Schlegel),
Gertrud Klett (geb. Fauser), Maria Schmid (geb. Flammer)
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Und die Korbball Damen:
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Korbball Damen 1942 Von links:
Gretel Buck (geb. Strittmatter),
Gertrud Buck (geb. Schäfer), Ruth Kuttler (geb. Nädele), Luise Schweiker
(geb Schlegel), Maria Schmid (geb. Flammer), Alwine Mössner (geb.
Schlegel), Maria Schaal (geb. Rath) |
Neben dem Turnen waren Wanderungen in die nähere Umgebung ein fester
Bestandteil des Vereinslebens. Auch an Festumzügen
(hier 1938 durch Belsen ) wurde teilgenommen.

Da viele Turner 1942 im Krieg waren, konnte der Turnbetrieb der Aktiven
nicht mehr aufrecht erhalten werden.
Am 25. April 1942 leitete Vorstand Martin Steinhilber die letzte
Versammlung. Nur die Jugendlichen konnten noch an
Meisterschaften teilnehmen und Erfolge für den Verein erzielen.
1945 wurde der Verein von der französischen Militärregierung aufgelöst.
Zum 3. Abschnitt 1947 - 1967
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